SÜDPOL .
WINDSTILL
Wiederaufnahme 3. – 5. Dezember 2026
weitere Vorstellungen im März 2027
Premiere 6. Dezember 2024, Dschungel Wien
Österreichische Erstaufführung / Sand-Production
ab 8 Jahren
Autorin: Armela Madreiter
Regie: Sandra Schüddekopf
Bühne & Projektion: Vanessa Eder-Messutat
Kostüme: Verena Geier
Regieassistenz: Hannah Zauner
Bühnenhospitanz: Isabella Tritthart
Es spielen: Johanna Wolff, Shahrzad Nazarpour und Florian Tröbinger
Textrechte: Felix Bloch Erben Berlin
Fotos: Rupert Derschmidt und Sandra Schüddekopf
Gefördert von WIEN KULTUR und BMKÖS
"Wie ist das Leben mit einer depressiven Mutter? Armela Madreiters Kindertheaterstück „Südpol.Windstill“ erzählt auf poetische, oft komische und vor allem auch berührende Weise davon. (...) Zum Glück hat Ida einen Freund, den Polarforscher Robert Falcon Scott, mit ihm zusammen stellt sie Untersuchungen an: Sie notieren die Stimmungslage der Mutter, sie zählen Konservendosen, die sich hervorragend für Polarexpeditionen eignen, sie lösen Kreuzworträtsel. Dass dieser Freund höchstwahrscheinlich imaginär ist, kann man sich zusammenreimen, das Stück für ein junges Publikum ab neun Jahren spricht diesen Umstand aber nie direkt aus. Überhaupt lässt es viel Spielraum – eine Qualität, die es für eine große Altersspanne interessant macht. "
– Falter
Ida wohnt in einem pfirsichfarbenen Wohnblock am Stadtrand. Sie kennt sich gut aus mit Polarforschung, Kreuzworträtseln, Konservendosen und kann Waschmaschinen allein bedienen. Sie lebt dort mit ihrer Mutter, bei der man nie weiß, in welcher Stimmung man sie vorfindet. Manchmal ist sie die Südpol-, manchmal die Nordpolmutter. Nordpol und Südpol sind extreme Lebensräume. Um ihr Leben zu meistern, wird Ida von ihrem (imaginären) Freund, dem Polarforscher Robert Falcon Scott, unterstützt. Gemeinsam machen sie Idas Alltag zum Forschungsprojekt, bis Ida eines Tages das Nachbarsmädchen Amrei kennen lernt, das ihrerseits alles über Sterne weiß. Diese Begegnung stößt Türen auf.
südpol.windstill erhielt den KinderStückePreis bei den Mülheimer Theatertagen 2024.
„Humorvoll und sensibel erzählt Armela Madreiter von einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung, in der den Schrecken einer Suchterkrankung Erfindergeist und Empathie entgegentreten.“
– Jurybegründung
