WER WAR
BERNHARD
RIEMANN?
UA 12. November 2026
Veranstaltungssaal des LVR-Landesmuseum Bonn, Colmantstr. 14 – 16, 53115 Bonn
Eine Koproduktion von Sand-Production und dem Hausdorff Center for Mathematics / Universität Bonn
Konzept: Sandra Schüddekopf und David Rowe
Regie: Sandra Schüddekopf
Texte: Sandra Schüddekopf, David Rowe mit Originalzitaten von Bernhard Riemann und Zeitgenoss:innen
Wissenschaftliche Beratung: David Rowe
Es spielen: Christoph Gareisen, Sebastian Thiers und Barbara Novotny
Mit Unterstützung von: Mathematisches Institut der Universität Göttingen, MATH+: The Berlin Mathematics Research Center Cluster of Excellence Technische Universität Berlin, Max Planck Institute for Mathematics in the Sciences Leipzig, Mathematics Münster,
Die Uraufführung wird ermöglicht mit großzügiger Förderung durch Herrn Purkert.
Bernhard Riemann (1826 – 1866) gilt noch heute als einer der wichtigsten Mathematiker, der die Mathematik durch die Revolutionierung der Vorstellung von Räumen (Geometrie / der gekrümmte Raum) und das Rätsel der Primzahlen (Riemannsche Vermutung) maßgeblich prägte. Seine zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnisse spielen eine wichtige Rolle in vielen mathematischen Bereichen.
Aber wer war Bernhard Riemann? Wie kam es überhaupt dazu, dass wir seine Werke zur Verfügung haben? Dieser Frage gehen drei Figuren, die ihm auf die eine oder andere Weise nahe stehen auf der Bühne nach: Elise Riemann, seine Ehefrau (39), die sich nach seinem Tod stark für die Veröffentlichung der Werke ihres Mannes einsetzt, Richard Dedekind (40), der die Biographie zur Werkausgabe schreibt und früh seine mathematische Genialität erkennt und Wilhelm Weber, Physiker und väterlicher Freund von Riemann (Mitte 60), der versucht hatte Riemann, Dedekind und Schering zur Herausgabe von Gauss Werken zusammen zu spannen, was aber scheiterte. Sie lassen Bernhard Riemann jeweils aus ihrer Perspektive für uns lebendig werden.
